MeinungKatastrophe am GroßglocknerGummibärchen einpacken, und dann los – das ist unerklärlich

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Kommentar von Hanno Charisius

Lesezeit: 2 Min.

3798 Meter hoch: der Großglockner. Und die Bedingungen können weiß Gott andere sein als hier auf diesem schönen Bild.
3798 Meter hoch: der Großglockner. Und die Bedingungen können weiß Gott andere sein als hier auf diesem schönen Bild. Joachim Hauck/Joachim Hauck/dpa

Der Prozess um den Tod einer Bergsteigerin in Innsbruck wirft die Frage auf: Trägt eigentlich immer der Erfahrenste die Verantwortung am Berg? So einfach ist die Antwort nicht.

Es ist hinterher einfach zu sagen, hätten sie es besser gelassen. Wenn man nie im Schein der Stirnlampe am Fuß des Berges gestanden, das Kribbeln und die Erwartungen, die Vorfreude gespürt hat, sondern nur nun das Ergebnis bewertet: eine erfrorene Bergsteigerin unter dem Gipfel des Großglockners. Im Januar 2025 war sie mit ihrem Partner aufgebrochen, um Österreichs höchsten Berg über eine schwierige Route zu besteigen. Die beiden waren viel zu langsam unterwegs, schlugen Hilfe durch die Bergrettung aus. Sie starb kurz vor dem Gipfel, er konnte sich retten.

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SZ PlusVon Titus Arnu

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