MeinungGroßbritannienDie Trump-Festspiele von London illustrieren Europas Ohnmacht besonders eindrucksvoll

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Kommentar von Michael Neudecker

Er hat sogar gelacht: Der US-Präsident mit First Lady Melania Trump neben dem britischen Premierminister Keir Starmer und Lady Victoria Starmer.
Er hat sogar gelacht: Der US-Präsident mit First Lady Melania Trump neben dem britischen Premierminister Keir Starmer und Lady Victoria Starmer. (Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa)

Es ist längst Konsens geworden, dass Donald Trump im Ausland hofiert wird, egal, was er sagt. Diplomatisch schlau ist, wer ihn nicht verärgert.

Der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, ist einer der eher wenigen prominenteren europäischen Politiker, die sich trauen, Donald Trump öffentlich zu kritisieren. Khan schrieb im Guardian am Dienstag, als Trump zum zweiten Staatsbesuch nach Großbritannien reiste, London weise Trumps „Politik der Angst“ entschieden zurück. Auf dem Rückflug am Donnerstag dann beschwerte sich Trump über Khan bei seinem Gefolge, von dem manche als Journalisten getarnt auftreten. Er habe darum gebeten, dass Khan, „einer der schlimmsten Bürgermeister der Welt“, nicht eingeladen werde zum Staatsbankett, erfolgreich natürlich.

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