EU-Außengrenzen:Ein Kopfschuss mit Todesfolge

EU-Außengrenzen: Hinter Stacheldraht: Flüchtlingskinder auf der griechischen Insel Lesbos (2020).

Hinter Stacheldraht: Flüchtlingskinder auf der griechischen Insel Lesbos (2020).

(Foto: MANOLIS LAGOUTARIS/AFP/MANOLIS LAGOUTARIS/AFP)

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte rügt Griechenland: Die Prinzipien des Rechtsstaats müssen auch bei der Kontrolle illegaler Migration gelten.

Kommentar von Tobias Zick

In den überhitzten Debatten darüber, wie das Problem irregulärer Migration in Europa endlich in den Griff zu bekommen sei, ist zuletzt ein nicht ganz unerheblicher Aspekt aus dem Blick geraten: die Tatsache nämlich, was Migration nicht allein in den Zielländern Probleme verursachen kann, sondern welche Gefahr auch und insbesondere den Menschen selbst droht, die vor Krieg, Folter, Unterdrückung oder Armut nach Europa fliehen. Menschen wie Belal Tello, Familienvater aus Syrien, gestorben am 17. Dezember 2015 in der neurologischen Abteilung der Karolinska-Universitätsklinik in Stockholm.

Zur SZ-Startseite
Zur Geschichte über Thessalien von Tobias Zick

SZ PlusMittelmeer
:Stilles Land

Thessalien galt als Brotkorb Griechenlands, dann kam im September das Sturmtief Daniel. Gibt es noch Hoffnung für die Schäfer und Bauern der Region?

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: