MeinungMigrationspolitikEuropäische Solidarität gibt es beim Thema Geflüchtete nicht

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Kommentar von Viktoria Großmann

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Innenminister Alexander Dobrindt überzeugte sich gemeinsam mit seinem polnischen Amtskollegen Tomasz Siemoniak Anfang der Woche von der Sicherung der polnisch-belarussischen Grenze.
Innenminister Alexander Dobrindt überzeugte sich gemeinsam mit seinem polnischen Amtskollegen Tomasz Siemoniak Anfang der Woche von der Sicherung der polnisch-belarussischen Grenze. (Foto: Czarek Sokolowski/AP)

Der gemeinschaftliche Gedanke scheitert an innenpolitischen Wahlversprechen und Parteikämpfen – in Deutschland, in Polen, in ganz Europa. Dabei sind die Lösungen für die Migrationsfrage seit Langem bekannt.

Alle, denen die Grenzkontrollen im Schengenraum auf die Nerven gehen, haben das inzwischen mitgeteilt: Bürgermeister von Grenzstädten wie Zgorzelec und Słubice, der polnische Sozialrat, der die Interessen polnischer Arbeitnehmer in Deutschland vertritt, die Außenhandelskammer, die Pendler, der neue Polen-Beauftragte der Bundesregierung Knut Abraham, übrigens von der CDU. Auch der überzeugte Pan-Europäer und Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft Bernd Posselt (CSU) mahnt die offenen Grenzen ebenso nachdrücklich an wie in Polen Vertreter der deutschen Minderheit.

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