GlosseDas Streiflicht

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Der Fußballer Robert Andrich zeigt, dass der Weg zur fleischlosen Sprache noch weit ist. Dabei steckt schon viel Obst und Gemüse  in unseren Worten.

(SZ) Nicht nur sportlich, auch sprachlich war einiges los am Wochenende. So hat der Konvent evangelischer Theologinnen in Deutschland grundlegende Änderungen am neuen evangelischen Gesangbuch gefordert. Die alleinige Anrede Gottes als „Herr“ sei nicht mehr zeitgemäß, und geschlechterumfassende Gottesbilder müssten berücksichtigt werden, berichtet die Katholische Nachrichtenagentur. Abgesehen von der Frage, welches geschlechterumfassende Gottesbild man sich noch einfallen lassen könnte, ist die Einführung von „Fraugott“ eine vergleichsweise leichte Übung – Fraugottszeiten noch einmal! Geleitschutz für eine Sprache, die sich entwickelt, wie sie sich eben entwickelt, kam zeitgleich von der Linguistin Damaris Nübling, die sich in einem Interview zum Tag der Muttersprache für einen entspannten Umgang mit dem Gendern ausgesprochen hat. Vielen jungen Menschen sei es wichtig, sich inklusiver auszudrücken. „Das kommt ihnen ganz leicht von den Lippen.“

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