MeinungGipfel in Alaska und WashingtonDie Europäer stehen vor der nahezu unlösbaren Aufgabe, Putin zu stoppen

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Kommentar von Daniel Brössler

Lesezeit: 3 Min.

Wladimir Putin in Anchorage.
Wladimir Putin in Anchorage. Julia Demaree Nikhinson/AP

Sollte US-Präsident Trump Selenskij nun zwingen wollen, das Todesurteil der freien Ukraine zu unterzeichnen, dürfen Friedrich Merz, Ursula von der Leyen und Mark Rutte nicht Notar spielen. Kiew braucht echte Sicherheitsgarantien.

Die beiden Männer, auf deren Treffen in Anchorage die Welt geschaut hat und auf das sie sich jetzt einen Reim zu machen versucht, sind Meister der Lüge. Jeder auf seine Weise. Putin lügt für gewöhnlich leise und langatmig, Trump laut und kurzweilig. Während insbesondere der Kremlchef nicht von seinem üblichen Skript abgewichen ist bei dem kurzen gemeinsamen Auftritt vor der Presse, präsentierte Trump fast schon eine Annäherung an die Wahrheit. Es gebe keinen Deal, solange es keinen Deal gebe, sagte er. Das war die einzige gute Nachricht von Anchorage: dass diese beiden Männer nicht gleich einen Pakt besiegelt haben, um der Ukraine einen Diktatfrieden aufzuzwingen und Europa vor vollendete Tatsachen zu stellen.

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Treffen von Trump und Putin
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Allein von Trumps Empfang in Alaska wird Putin noch lange zehren. Beide denken schon ans nächste Treffen. Was die Ukraine angeht, ist Putin nicht flexibel. In seinen Beziehungen zu den USA aber schon.

SZ PlusVon Silke Bigalke

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