MeinungKriminalitätWer Gewalt bekämpfen will, darf nicht nur auf Strafen und Verbote setzen

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Kommentar von Markus Balser

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Was muss man tun, damit die Polizei gar nicht erst eingreifen muss? Die neue Kriminalstatistik liefert Zahlen, die Sorgen machen.
Was muss man tun, damit die Polizei gar nicht erst eingreifen muss? Die neue Kriminalstatistik liefert Zahlen, die Sorgen machen. Boris Roessler/Boris Roessler/dpa

Mehr Körperverletzungen und Sexualstraftaten: Die Zahl der Verbrechen gegen Leib und Leben steigt. Wenn die künftige Bundesregierung dies ändern will, muss sie sich zwei Gruppen besonders zuwenden.

Wenn Deutschlands Fahnder den Puls der Gesellschaft messen, ist die Diagnose oft kompliziert. Auf 69 Seiten listet das Bundeskriminalamt (BKA) in der neuen Polizeilichen Kriminalstatistik kleinteilig auf, welche Straftaten ansteigen und welche Tätergruppen dafür verantwortlich sind. Immer wieder ging es in den vergangenen Jahren dabei um Nuancen – eine Verschiebung hier, eine Verschiebung da. Was BKA-Chef Holger Münch und Innenministerin Nancy Faeser jedoch am Dienstag präsentierten, löst dagegen schwerwiegende Sorgen aus. Sie werden das Land noch eine Weile beschäftigen.

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SZ PlusVon Markus Balser

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