MeinungSexueller Missbrauch an SchulenEs hilft nichts, Gerüchte zu ignorieren

Kommentar von Marcel Laskus

Lesezeit: 2 Min.

Man sieht den Tätern ihr Tätersein selten an: der angeklagte Lehrer im Landgericht Erfurt.
Man sieht den Tätern ihr Tätersein selten an: der angeklagte Lehrer im Landgericht Erfurt. Marie-Helen Frech/dpa

In Erfurt ist erneut ein Lehrer zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Seine Taten wurden auch möglich, weil sie so ungeheuerlich waren, dass keiner sie sich so recht vorstellen wollte. Immerhin, endlich versucht die Schule zu reagieren.

Die Schule kann ein schöner Ort sein, wenn man keine Sorge hat vor schlechten Noten und kaputten Toiletten. Oder, vor allem: wenn man seine Lehrer wertschätzt und von ihnen wertgeschätzt wird. Das Vertrauen zwischen Schutzbefohlenen und Autoritätspersonen ist etwas Bereicherndes. Brenzlig aber wird es, wenn Vertrauen ausgenutzt wird. Wenn mitten in dieser Heimeligkeit das eigentlich Undenkbare geschehen sein soll.

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Sexualisierte Gewalt
:„Ich habe getestet, wie weit das gehen könnte“

Er leitete den Schulchor, war beliebt. Dann nutzte er ihr Vertrauen aus. Dutzendfach hat ein Lehrer an einem Erfurter Gymnasium Schülerinnen sexuell missbraucht. Wie konnte es dazu kommen?

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