MeinungAngriffe gegen FrauenNirgendwo ist es so gefährlich wie daheim beim Partner

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Kommentar von Katharina Riehl

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Dieses Bild ist zum Glück nur gestellt. Aber es beschreibt die Realität.
Dieses Bild ist zum Glück nur gestellt. Aber es beschreibt die Realität. Fabian Sommer/dpa

Eine Studie von Polizei und Ministerien zeigt, wie groß bei häuslicher Gewalt das Dunkelfeld ist. Ein neues Gesetz gibt zwar einen Rechtsanspruch auf Hilfe – aber es sichert ihn nicht.

Als der Bundeskanzler im vergangenen Herbst relativ unvermittelt die sogenannte „Stadtbild“-Debatte vom Zaun brach und die These vertrat, dass die Töchter der Deutschen sich hierzulande nicht auf die Straße trauen könnten, schlug ihm aus zwei Gründen heftige Kritik entgegen. Erstens und vor allem, weil die Aussagen als rassistisch verstanden wurden. Zweitens aber auch, weil gerade die von Merz benannten Töchter, also Frauen, sich und ihre Situation sehr grob missverstanden sahen. Sie waren es, die zu Demonstrationen aufriefen. Die Frauenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ fasste den Frust mit einem fast schon sprichwörtlichen Zitat zusammen: „Der gefährlichste Ort für eine Frau ist immer noch ihr eigenes Zuhause.“

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SZ PlusVon Markus Balser

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