MeinungGesundheitspolitikKassenpatienten zahlen drauf, weil die Ministerpräsidenten zu feige sind

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Kommentar von Bastian Brinkmann

Lesezeit: 2 Min.

Eines ist klar: In deutschen Krankenhäusern bleiben viele Betten leer.
Eines ist klar: In deutschen Krankenhäusern bleiben viele Betten leer. Peter Steffen/dpa

Deutschland hat zu viele Krankenhäuser, es müssten welche geschlossen werden. Doch die Länder machen ihre Arbeit nicht. So wird das Leben für die Bürger teurer. Übrigens auch dank der SPD.

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Politiker besuchen gerne Krankenhäuser. Sie lassen sich dann fotografieren, zwischen Ärzten mit Kitteln, das wirkt kompetent. Und zwischen Pflegekräften, das wirkt menschlich. So wollen Politiker gesehen werden: Wählt mich, ich bin fähig und einer von euch. Vielleicht erklärt das auch ein klitzekleines bisschen, warum viele Politiker mehr Geld für Krankenhäuser fordern. Besonders viel fordern die Ministerpräsidenten der Bundesländer. Sie haben damit gedroht, das Sparpaket für die Krankenkassen im Bundesrat scheitern zu lassen. Die Regierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) wäre blamiert gewesen. Mit mehr Geld für die Krankenhäuser sollten sie umgestimmt werden. Das war fiskalische Erpressung, und sie hat funktioniert: Zufrieden ließen die Länder daher am Freitag den Bundesrat das Sparpaket passieren.

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