MeinungGesundheitsministerWarken hat kaum etwas verändert. Und wofür steht Linnemann?

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Kommentar von Rainer Stadler

Lesezeit: 2 Min.

Die eine geht, der andere kommt: Den Job von Gesundheitsministerin Nina Warken übernimmt auf Wunsch von Kanzler Friedrich Merz der bisherige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann.
Die eine geht, der andere kommt: Den Job von Gesundheitsministerin Nina Warken übernimmt auf Wunsch von Kanzler Friedrich Merz der bisherige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann.
Sebastian Gollnow/dpa

Es ist ein Ressort mit lauter Großbaustellen, das der CDU-Mann jetzt übernimmt. In der Vergangenheit hat er weder Interesse für Gesundheitspolitik erkennen lassen noch Ambitionen auf das Ministeramt.

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Auch der neue Gesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) hat eine Schonfrist verdient. Wie seine Vorgängerin ist er nicht vom Fach und übernimmt ein kompliziertes Ressort. Das deutsche Gesundheitswesen ist schwer zu durchschauen, an vielen Stellen reform- und sanierungsbedürftig, und das in Zeiten knapper Kassen. Jeder Umbau ist ein Kampf, nicht zuletzt wegen der Lobbyverbände, die Interessen von Kliniken, Fachärztinnen, Hausärzten und Psychotherapeutinnen vertreten. Dem großen Ganzen sehen sie sich weniger verpflichtet, das wird auch Linnemann die Arbeit erschweren.

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