MeinungKrankheiten:Sie fühlen sich schlecht? Fragen Sie bloß nicht Dr. med. Chat-GPT

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Kommentar von Sebastian Herrmann

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Was hab ich bloß? Wer es wissen will, sollte zur Ärztin gehen, nicht ins Internet.
Was hab ich bloß? Wer es wissen will, sollte zur Ärztin gehen, nicht ins Internet. (Foto: Foto: Jonas Walzberg/dpa)

Im Internet wimmelt es von Ratschlägen zu Gesundheit und Leiden – manche Tipps sind harmlos, manche ganz und gar nicht.  Ein Fall aus den USA zeigt drastisch, warum man von Google und Bots hier die Finger lassen sollte.

Wer sich krank fühlen oder krank werden möchte, der begibt sich am besten auf einen diagnostischen Trip ins Internet. Dort finden sich die schlimmsten Mutmaßungen rund um Alltagssymptome: Nachtschweiß? Kann daran liegen, dass es im Schlafzimmer zu warm ist, sagt das Internet, und schiebt an anderer Stelle hinterher, dass es sich auch um ein Warnsignal für Lymphdrüsenkrebs handeln kann. Bitte, wer wird denn da gleich nervös werden? Wer angesichts solcher Sorgentrigger beschließt, um jeden Preis gesund zu bleiben, und dafür Tipps und Tricks sucht, findet im Internet ebenfalls die irrsten Ratschläge. Teils sind sie höchst gefährlich.

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