Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke! Auf 15 Milliarden Euro im Jahr 2027 schätzen Experten die Deckungslücke der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Ohne Reform würde die Lücke bis zum Jahr 2030 auf 40 Milliarden Euro anwachsen. Das gut abgehangene Narrativ, um die Kostenexplosion zu erklären, geht so: Die Menschen werden älter, im Alter werden Menschen häufiger krank, zudem wird die Medizin – dank technischem Fortschritt – teurer. Die demografische Entwicklung mit mehr bedürftigen Alten und weniger jungen, gesunden Beitragszahlern verstärkt den Trend.
MeinungFinanzkommission GesundheitDie Medizin wird mit diesen Vorschlägen nicht besser

Kommentar von Werner Bartens
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Wichtige Veränderungen werden in dem vorliegenden Papier nicht angepackt, dabei sind Patienten in Deutschland schlechter versorgt als in vielen anderen Ländern Europas.
