MeinungVermögen der DeutschenWer so spart, spart falsch

Kommentar von Nils Heck

35,7 Prozent des Finanzvermögens der Deutschen liegen Schätzungen zufolge als Einlage bei Banken oder gleich bar im Schließfach oder Tresor.
35,7 Prozent des Finanzvermögens der Deutschen liegen Schätzungen zufolge als Einlage bei Banken oder gleich bar im Schließfach oder Tresor. Christin Klose/Christin Klose/dpa-tmn

Haushalte in Deutschland sind 2025 um 600 Milliarden Euro reicher geworden, aber es hätte noch mehr sein können. Denn sie legen ihr Geld besonders gern dort an, wo es wenig abwirft.

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Das Geldvermögen der Deutschen ist wieder einmal gewachsen. 600 Milliarden Euro mehr besaßen die Deutschen Ende 2025 im Vergleich zum Vorjahr, wie eine Schätzung der DZ-Bank zeigt. Das ist auf den ersten Blick ein Grund zur Freude. Doch wer genauer hinschaut, der sieht, dass diese Steigerung deutlich höher hätte ausfallen können. Denn die Deutschen legen ihr Geld noch immer aufs Tagesgeldkonto oder Sparbuch. 35,7 Prozent des Finanzvermögens der Deutschen liegen der aktuellen Schätzung zufolge als Einlage oder Cash bei Banken und versauern dort ohne große Rendite.

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:Die Deutschen können nicht mit Geld umgehen

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