MeinungRentenDie Boomer sollten mit weniger zufrieden sein

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Kommentar von Detlef Esslinger

Lesezeit: 1 Min.

Die Kreuzfahrt sei allen gegönnt – aber eine Art Grundrecht darauf gibt es nicht. Hier die  Aida , bei der Ausfahrt aus Kiel. 
Die Kreuzfahrt sei allen gegönnt – aber eine Art Grundrecht darauf gibt es nicht. Hier die Aida, bei der Ausfahrt aus Kiel.  Daniel Bockwoldt

Haben die Älteren ernsthaft Anspruch darauf, immer mehr Geld von Staat und Gesellschaft zu bekommen – nur weil sie so viele sind? 28 führende Ökonomen des Landes haben Union und SPD zu Recht davor gewarnt.

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Ohne Wählerinnen und Wähler sind Parteien nichts. Es war also sehr viel verlangt von Union und SPD, auf die Interessen der Älteren weniger Rücksicht zu nehmen als bisher. Genau dies aber haben 28 führende Wirtschaftsforscher und -forscherinnen getan, die per Brief die künftige Koalition von ihren Plänen abhalten wollten, noch mehr Geld ins Rentensystem zu pumpen. Union und SPD verlieren an den Wahlurnen ohnehin an Zuspruch – und da sollten sie ernsthaft riskieren, es sich mit einer Gruppe zu verscherzen, die schon jetzt mehr als ein Fünftel des Volks ausmacht? Wie man am Entwurf des Koalitionsvertrags sehen kann: Sie riskieren es nicht.

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Koalitionsverhandlungen
:Führende Ökonomen warnen vor Rentenplänen

In einem Brief fordern Forschende, die Rente mit 63 abzuschaffen sowie die Mütterrente nicht – wie von Union und SPD geplant – auszuweiten. Ansonsten würden jüngere Beitragszahler ungerecht belastet und Arbeit noch teurer.

Von Roland Preuß

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