Serbien:Wie ein Land mit Nationalismus erstickt wird

Serbien: Die Pracht der serbischen Region Vojvodina, hier zu sehen am Rathaus in Subotica.

Die Pracht der serbischen Region Vojvodina, hier zu sehen am Rathaus in Subotica.

(Foto: IMAGO/xnik_yurginsonx/IMAGO/Pond5 Images)

Über eine Reise durch die prächtige Vojvodina und die zunehmend dringende Frage, warum kulturelle und kulinarische Vielfalt in Europa so wenig wert zu sein scheint.

Kolumne von Karl-Markus Gauss

Im Zentrum von Novi Sad, der Hauptstadt der serbischen Region Vojvodina, steht unweit des Bischofspalastes ein äußerlich unscheinbares Gebäude, das im Inneren ein interessantes Seelenleben aufweist. Es handelt sich um das beliebte Gasthaus "Veliki", das vorzügliche Speisen und kulturhistorische Aufklärung anzubieten hat, sodass man beim Essen und Trinken womöglich sogar gescheiter wird. Die Vojvodina, muss vorausgeschickt werden, war über die Jahrhunderte eine europäische Versuchsstation, in der am Balkan das Zusammenleben vieler Nationen und Nationalitäten, Sprachgruppen und Religionen erprobt wurde.

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