MeinungEnergieversorgungBei den Gasspeichern könnte sich Katherina Reiche verzocken

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Kommentar von Michael Bauchmüller

Lesezeit: 2 Min.

Katherina Reiche (CDU), Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, will die Befüllung der Gasspeicher dem Markt überlassen.
Katherina Reiche (CDU), Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, will die Befüllung der Gasspeicher dem Markt überlassen.
Michael Brandt/dpa

Schon jetzt ist klar, dass sich Füllstände nicht mehr auf das Niveau der Vorjahre werden bringen lassen. Es könnte eng werden – nicht nur für die Wirtschaftsministerin.

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Mit den Kräften des Marktes kennt sich Katherina Reiche aus. Sie stammt aus einer Familie, die selbst zu DDR-Zeiten das Unternehmertum hochhielt, und kam aus der Energiewirtschaft auf den Chefsessel im Wirtschaftsministerium, aber das ist eine andere Geschichte. Dem Markt jedenfalls will die CDU-Frau seit Monaten auch die Befüllung der Gasspeicher überlassen, die Devise heißt: Bloß nicht eingreifen! Und das könnte sich, wenn es schlecht läuft, als ihr folgenschwerster Fehler erweisen.

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