MeinungEnergiekrise:Warum es keine Alternative zur Gaspreisbremse gibt

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Kommentar von Henrike Roßbach

Lesezeit: 3 Min.

Die Regierung in Zeiten von Bazooka, Wumms und Doppelwumms: Wirtschaftsminister Robert Habeck, Kanzler Olaf Scholz und Finanzminister Christian Lindner.
Die Regierung in Zeiten von Bazooka, Wumms und Doppelwumms: Wirtschaftsminister Robert Habeck, Kanzler Olaf Scholz und Finanzminister Christian Lindner. (Foto: Lisi Niesner/Reuters)

Die Regierung spannt ihren 200-Milliarden-Rettungsschirm über Bürgern und Unternehmen auf. Aber machen wir uns nichts vor, gelöst ist die Energiekrise deswegen noch nicht. Wir werden zahlen, nur eben später.

Wenn der Kanzler die Bedeutung seiner Worte und Taten betonten möchte, setzt er gerne auf Verdopplungen. Die Bundesregierung hat dann "sehr, sehr" sorgsam diskutiert, eine "sehr, sehr" wichtige Entscheidung getroffen oder ist "sehr, sehr" klar vorangegangen. Für die denkwürdige Pressekonferenz zur Gaspreisbremse aber, zu der er am Donnerstag coronabedingt nur zugeschaltet wurde, hat Olaf Scholz sich etwas Neues einfallen lassen: den Doppelwumms.

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