Gaskrise:Es hilft nur Sparen, was das Zeug hält

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Brandenburger Tor in Berlin

Schön, aber verzichtbarer Luxus angesichts der Energiekrise: Bauten wie das Brandenburger Tor in Berlin werden nachts nicht mehr beleuchtet.

(Foto: Artur Bogacki/Imago/Westend61)

Die Gasspeicher füllen sich, die Koalition arbeitet an Entlastungen, die Sonne scheint. Doch die Wahrscheinlichkeit eines ernsthaften Versorgungsengpasses ist so groß wie nie.

Kommentar von Michael Bauchmüller, Berlin

Es wird noch ein bisschen ungemütlicher in deutschen Amtsstuben. Nur noch 19 Grad soll es dort im Winter haben, so will es die neue deutsche Einsparverordnung. Die Innenstädte werden dunkler, weil Schaufenster und die Fassaden sehenswerter Gebäude nicht mehr beleuchtet werden. Und im warmen Privatpool schwimmt diesen Winter auch keiner mehr. Das alles wirkt im Angesicht der Energiekrise verzweifelt, aber es ist besser als nichts. Nur wird es leider nicht reichen, noch lange nicht.

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