Russisches Gas:Die deutsche Abhängigkeit geht auch auf Angela Merkel zurück

Lesezeit: 2 min

Angela Merkel und Wladimir Putin bei einem Treffen 2021

Im vergangenen Jahr setzte sich Putin mit seinem Gast aus Deutschland noch an einen deutlich kleineren Tisch. Die Ex-Kanzlerin sorgte gegen alle Widerstände immer für enge Wirtschaftsbeziehungen zu Russland.

(Foto: Evgeny Odinokov via www.imago-images.de/imago images/SNA)

SPD und Union sind gemeinsam schuld daran, dass es bei der russischen Energiedominanz bleiben konnte. Dieser historische Fehler hat nun furchtbare Kosten.

Kommentar von Daniel Brössler

Der Tag, an dem die Staats- und Regierungschefs der Nato gemeinsam in den Abgrund blickten, begann mit einer Frechheit. Er sei "traurig, dass Deutschland einen riesigen Deal mit Russland schließt, während wir Deutschland verteidigen sollen", sagte US-Präsident Donald Trump am Morgen noch vor Beginn eines Gipfeltreffens, bei dem er dann drohte, die Allianz zu sprengen. Der US-Präsident vermengte im Juli 2018 zur Empörung der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel die Themen Verteidigung und Energie. Trump attackierte das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 und er verstieg sich zur Feststellung: "Deutschland ist ein Gefangener Russlands."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Enjoying the fresh sea air; loslassen
Liebe und Partnerschaft
»Solange man die Emotionen zulässt, ebben sie auch wieder ab«
Medizin
Wie die Art der Geburt den Immunschutz prägt
Geheimdienste im Ukraine-Krieg
An der unsichtbaren Front
Family Playing A Board Game Together; Spielen
Leben und Gesellschaft
12 Spiele, mit denen man sofort loslegen kann
Digitale Welt und Psyche
Mehr, mehr, mehr
Zur SZ-Startseite