MeinungRussisches GasDie deutsche Abhängigkeit geht auch auf Angela Merkel zurück

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Kommentar von Daniel Brössler

Lesezeit: 2 Min.

Als Bundeskanzlerin traf Angela Merkel Russlands Präsidenten Wladimir Putin zuletzt noch im August 2021.
Als Bundeskanzlerin traf Angela Merkel Russlands Präsidenten Wladimir Putin zuletzt noch im August 2021. Evgeny Odinokov/Imago

SPD und Union sind gemeinsam schuld daran, dass es bei der russischen Energiedominanz bleiben konnte. Dieser historische Fehler hat nun furchtbare Kosten.

Der Tag, an dem die Staats- und Regierungschefs der Nato gemeinsam in den Abgrund blickten, begann mit einer Frechheit. Er sei "traurig, dass Deutschland einen riesigen Deal mit Russland schließt, während wir Deutschland verteidigen sollen", sagte US-Präsident Donald Trump am Morgen noch vor Beginn eines Gipfeltreffens, bei dem er dann drohte, die Allianz zu sprengen. Der US-Präsident vermengte im Juli 2018 zur Empörung der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel die Themen Verteidigung und Energie. Trump attackierte das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 und er verstieg sich zur Feststellung: "Deutschland ist ein Gefangener Russlands."

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