MeinungBosnien-HerzegowinaDer Jubel über den Sieg der Fußballer überdeckt die Misere im Land

Portrait undefined Florian Hassel

Kommentar von Florian Hassel

Lesezeit: 2 Min.

Ganz Sarajevo schien am Dienstagabend nach dem Sieg der bosnischen Mannschaft über Italien auf der Straße zu feiern.
Ganz Sarajevo schien am Dienstagabend nach dem Sieg der bosnischen Mannschaft über Italien auf der Straße zu feiern. Armin Durgut/AP/dpa

Das Nationalteam des Landes qualifiziert sich mit dem Sieg über  Italien für die WM. Das ist großartig – und gewährt der von Krisen geplagten Bevölkerung zumindest eine Verschnaufpause.

Österreichische Fußballfans erinnern sich noch heute gern an den 21. Juni 1978. Damals schlug Österreich bei der Fußball-WM in Argentinien die Deutschen mit 3:2 – und schickte den amtierenden Weltmeister auf die vorzeitige Heimreise. Nach der Spielstätte nennen die Österreicher das Spiel „das Wunder von Córdoba“. Mit Sicherheit werden die Einwohner von Bosnien und Herzegowina ab sofort und für lange Zeit vom „Wunder von Zenica“ sprechen.

Zur SZ-Startseite

Bosnien-Herzegowina
:Das neue Gesicht der Separatisten

Im serbischen Landesteil von Bosnien-Herzegowina musste Milorad Dodik auf internationalen Druck den Präsidentenposten räumen. Doch sein designierter Nachfolger dürfte seinen spalterischen Kurs fortsetzen.

SZ PlusVon Tobias Zick

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: