Österreichische Fußballfans erinnern sich noch heute gern an den 21. Juni 1978. Damals schlug Österreich bei der Fußball-WM in Argentinien die Deutschen mit 3:2 – und schickte den amtierenden Weltmeister auf die vorzeitige Heimreise. Nach der Spielstätte nennen die Österreicher das Spiel „das Wunder von Córdoba“. Mit Sicherheit werden die Einwohner von Bosnien und Herzegowina ab sofort und für lange Zeit vom „Wunder von Zenica“ sprechen.
MeinungBosnien-HerzegowinaDer Jubel über den Sieg der Fußballer überdeckt die Misere im Land

Kommentar von Florian Hassel
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Das Nationalteam des Landes qualifiziert sich mit dem Sieg über Italien für die WM. Das ist großartig – und gewährt der von Krisen geplagten Bevölkerung zumindest eine Verschnaufpause.
