MeinungFußballEin Aufruf zum Boykott der WM könnte sinnvoll sein

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Kommentar von Boris Herrmann

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Da wird angehimmelt: Fifa-Präsident Gianni Infantino (re.) überreicht US-Präsident Donald Trump im Dezember den Fifa-Friedenspreis.
Da wird angehimmelt: Fifa-Präsident Gianni Infantino (re.) überreicht US-Präsident Donald Trump im Dezember den Fifa-Friedenspreis. Chris Carlson/AP/dpa

Die Fifa und allen voran ihr Chef Gianni Infantino benehmen sich wie Untertanen des Donald Trump. Dabei wäre es gut, dessen Allmachtsfantasien etwas entgegenzusetzen.

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Das Jahr 2026 ist noch keine vier Wochen alt, aber mit diesem US-Präsidenten fühlt es sich schon wieder wie vier Monate an. Dabei steht das Ereignis erst noch bevor, von dem Donald Trump neulich schwärmte: „Niemand hätte jemals gedacht, dass es so etwas geben wird.“ Das könnte sogar stimmen, bloß nicht in dem Sinne, wie Trump das meinte. Bis vor einigen Jahren hätte wohl kaum jemand gedacht, dass die Fußball-WM 2026 in einem Land stattfinden würde, das gerade die regelbasierte Weltordnung zerstört. Und dazu noch die eigene Demokratie.

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Vor der WM in den USA
:Auftrag von oben: Verfahren im Fußball-Sumpf bitte einstellen!

Der Eifer der US-Justiz in Sachen „Fifa Gate“ ist schon länger erlahmt. Nun sollen zwei Klagen abgeräumt werden. Darunter ausgerechnet die gegen eine Firma, deren Besitzer einst von einem fragwürdigen Vertrag mit Gianni Infantino profitierten.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

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