Insolvenz von FTI:Wenn das Vertrauen weg ist

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Diese Flügel tragen nicht mehr: das FTI-Logo vor der Firmenzentrale in München. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Für die Firma und ihre Beschäftigten ist die Pleite bitter - die Reisenden hingegen werden kaum Schaden verspüren.

Kommentar von Sonja Salzburger

Eigentlich glaubte sich der Reiseveranstalter FTI schon in Sicherheit. So sah es jedenfalls vor einem Monat aus, was all den Kunden, die ihren Sommerurlaub dort gebucht hatten, Erleichterung verschafft haben dürfte. Ein auf die Tourismusbranche spezialisierter Investor wollte FTI für einen symbolischen Euro übernehmen. Doch am Montag hat der Reiseveranstalter überraschend Insolvenz angemeldet. Kurz vor der Übernahme, welche zum Ende des Sommers erwartet worden war, ist ihm das Geld ausgegangen. Die Buchungen haben sich deutlich schlechter entwickelt als erwartet.

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:Zehntausende Touristen von FTI-Insolvenz betroffen 

Deutschlands drittgrößtem Reiseveranstalter geht das Geld aus. Für den Steuerzahler könnte die Insolvenz teuer werden. Erst einmal haben die Kunden den Ärger.

Von Claus Hulverscheidt, Lea Hampel, Sonja Salzburger

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