Friedrich Merz hat lange auf sein Ergebnis warten müssen. Ausgerechnet die Partei, die so stolz auf den ersten Bundesdigitalminister ist, war am Freitag wegen technischer Probleme nicht in der Lage, ihren Vorsitzenden digital zu wählen. Aber am Ende ist für Merz alles gut ausgegangen. 91,17 Prozent bei der Wiederwahl zum CDU-Vorsitzenden, das ist angesichts der Umstände ein hervorragendes Ergebnis. Wenn man - anders als die CDU - die Enthaltungen mitzählt, sind es immer noch 89,87 Prozent.
MeinungFriedrich Merz und die CDUSein Wahlergebnis ist nicht Ausdruck von Begeisterung, sondern von Disziplin

Kommentar von Robert Roßmann
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Vor den Landtagswahlen haben die Christdemokraten kein Interesse, ihre Führung abzustrafen. Also bekommen der Vorsitzende und sein Generalsekretär jeweils so viele Stimmen, dass sie aufatmen können. Vorerst jedenfalls.
