MeinungBundesregierungMerz wagt einen richtigen Schritt – der die Zweifel an ihm vergrößert

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Kommentar von Detlef Esslinger

Lesezeit: 3 Min.

So lange her, aber erst 14 Monate: Patrick Schnieder legt den Eid als Verkehrsminister ab, freundlich beobachtet von Friedrich Merz.
So lange her, aber erst 14 Monate: Patrick Schnieder legt den Eid als Verkehrsminister ab, freundlich beobachtet von Friedrich Merz.
Michael Kappeler/dpa

Die Entlassung von Verkehrsminister Patrick Schnieder ist wohl nicht so willkürlich, wie sie von vielen gesehen wird. Aber mit ihr setzt sich in der CDU eine Kettenreaktion fort – was immer schwer zu steuern ist.

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Einen Bundesminister zu entlassen, ist ein spektakulärer Schritt. Es will sorgsam abgewogen sein, ob er fachlich und politisch geboten ist, ob er dem Regierungschef hilft oder schadet. Der Schritt kommt daher nur sehr selten vor; der vor dem plötzlichen Ende einer kurzen Amtszeit stehende Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder wird Mitglied in einem sehr überschaubaren Klub. Und der Bundeskanzler geht damit ein gewisses Risiko ein.

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CDU
:Wut und Unverständnis über Umgang mit Patrick Schnieder

Seit klar ist, dass Friedrich Merz den Verkehrsminister rauswerfen will, wird der Kanzler in der CDU heftig kritisiert. Schnieder hat nun selbst um seine Entlassung gebeten – und soll durch Steffen Bilger ersetzt werden.

SZ PlusVon Valerie Höhne

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