MeinungIran-KriegDas wird ein Kanzler doch noch sagen dürfen – oder?

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Kommentar von Daniel Brössler

Lesezeit: 1 Min.

Die Stimmung zwischen den beiden Herren war schon prächtiger als heute: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, links) am 3. März 2026 im Weißen Haus mit US-Präsident Donald Trump.
Die Stimmung zwischen den beiden Herren war schon prächtiger als heute: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, links) am 3. März 2026 im Weißen Haus mit US-Präsident Donald Trump. Kay Nietfeld/dpa

Friedrich Merz hat offen darüber gesprochen, was Donald Trump angerichtet hat. Das ist verständlich, erfrischend – und ein großes Problem.

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Der nachvollziehbare Wunsch der meisten Menschen, zumal in Demokratien, ist es, von ihren Politikern nicht belogen zu werden. Wenn Regierende evident die Unwahrheit sagen, trägt das sehr zum Vertrauensverlust bei. Aus dieser Perspektive ist es zu begrüßen, dass Bundeskanzler Friedrich Merz im Gespräch mit Gymnasiasten ehrlich ausgesprochen hat, was alle Welt sehen kann: Da werde eine ganze Nation gedemütigt durch die iranische Staatsführung, sagte Merz über die Amerikaner. Wie sonst soll man bezeichnen, wie das Mullah-Regime die größte Militärmacht der Erde vorführt? Merz hat nur laut und drastisch ausgesprochen, was er schon lange denkt.

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