Die Kommunikation des Bundeskanzlers stützte sich zuletzt auf zwei Säulen. Einerseits: Die öffentliche, kritische Wahrnehmung wird der tatsächlichen Reformleistung der Regierung nicht gerecht. Andererseits gebe es nun wirklich sehr besondere Umstände seiner Kanzlerschaft: die Kriege, der US-Präsident, die verpassten Reformen der Vorgängerregierungen. Die kombinierte Botschaft kam bislang völlig ohne Selbstkritik aus: Wir tun wirklich alles für euch, liebe Wählerinnen und Wähler, was unter diesen Umständen möglich ist.
MeinungBundesregierungEndlich holt Friedrich Merz Frauen in seinen Boys Club

Kommentar von Katharina Riehl
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Die Rochade geht so: Gesundheitsministerin Nina Warken soll das Kanzleramt leiten, CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann (rechts) soll Gesundheitsminister werden, Franziska Oppermann (nicht im Bild) wird CDU-Generalsekretärin.
Sebastian Gollnow/dpaMit diversen Personalien baut der Bundeskanzler in der Sommerpause seinen Machtapparat um. Und gesteht damit gleich mehrere Fehler ein. Hätte es dafür nur nicht Jens Spahn gebraucht.

