MeinungNeujahrsanspracheAusgerechnet Friedrich Merz bittet um Geduld

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Kommentar von Robert Roßmann

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht für die Aufzeichnung der Neujahrsansprache vor der Kamera.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht für die Aufzeichnung der Neujahrsansprache vor der Kamera. (Foto: Kay Nietfeld/dpa-Pool/dpa)

Der Kanzler legt nahe, dass all die vielen Maßnahmen seiner Regierung nur etwas Zeit bräuchten, um zu wirken. Als er noch Oppositionschef war, hatte er es eiliger.

„Hören wir nicht auf die Angstmacher und auf die Schwarzmaler“ hat Friedrich Merz in seiner ersten Neujahrsansprache als Bundeskanzler gesagt. Das ist prinzipiell ein begrüßenswerter Rat, in diesem Fall aber auch ein bezeichnender. Denn noch vor einem Jahr hätte man mit diesem Rat vor Merz warnen können. Oppositionsführer sind nicht dafür da, Probleme schönzureden und Regierungen zu loben. Aber der CDU-Chef war vor seiner Wahl ins Kanzleramt schon ein arger Schwarzmaler und Sorgenverstärker.

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Neujahrsansprache des Kanzlers
:„Hören wir nicht auf die Angstmacher und auf die Schwarzmaler“

Friedrich Merz stimmt die Deutschen auf ein schwieriges Jahr 2026 ein und wirbt gleichzeitig um Zuversicht. Der Bundeskanzler verweist auf erste Weichenstellungen – und bittet um Geduld.

SZ PlusVon Daniel Brössler

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