MeinungRüstungDas Aus für diese Fregatte ist richtig, kommt aber zu spät

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Kommentar von Sina-Maria Schweikle

Lesezeit: 1 Min.

Sechs Fregatten vom Typ  F126  hatte der Bund beschaffen wollen, jetzt verkündete Boris Pistorius das Ende des Rüstungsprojekts.
Sechs Fregatten vom Typ F126 hatte der Bund beschaffen wollen, jetzt verkündete Boris Pistorius das Ende des Rüstungsprojekts.
Stefan Sauer/dpa

Die „F126“ sollten die „größten Kampfschiffe der Marine“ werden, jetzt beendet der Verteidigungsminister das Projekt. Die Hängepartie hat bereits zu viel Geld, Zeit und Vertrauen gekostet.

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2,323 Milliarden Euro. Weg. Versenkt. Nicht im Meer, sondern in einem Rüstungsprojekt, das bereits seit einiger Zeit außer Kontrolle geraten war. „Lieber ein hartes Ende als eine dauerhafte Hängepartie“, lautet die Rechtfertigung von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) für das Aus von sechs Fregatten vom Typ F126. Sie hätten die „größten Kampfschiffe der Marine“ werden sollen. Hart mag die Entscheidung gewesen sein. Doch die Hängepartie hat bereits zu viel Zeit und vor allem zu viel Geld gekostet. Seit Vertragsabschluss im Jahr 2020 hatten sich die geschätzten Kosten um acht Milliarden Euro erhöht, die Fertigstellung sollte sich um fünf Jahre verzögern.

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:Ende für das größte Rüstungsprojekt der Marine

Verteidigungsminister Pistorius stoppt den Bau von sechs „F126“-Fregatten. Nun sollen kleinere Schiffe vom deutschen Hersteller TKMS gekauft werden.

Von Sina-Maria Schweikle

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