MeinungWechseljahreAls wäre Frausein über 50 ein behandlungsbedürftiger Zustand

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Kommentar von Christina Berndt

Lesezeit: 2 Min.

Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt (CSU), hat Fördergelder angekündigt, um die Wechseljahre besser zu erforschen.
Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt (CSU), hat Fördergelder angekündigt, um die Wechseljahre besser zu erforschen.
Friedrich Bungert

Es ist gut, dass mittlerweile offen über die Menopause gesprochen wird. Denn jede Dritte empfindet sie als belastend. Doch auch die Initiative von Ministerin Bär zeigt: Die Sache kippt in einen Hype.

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Wenn die Gesundheit von Frauen zum Thema wird, ist das erst einmal eine erfreuliche Nachricht. Schließlich hat es viel zu viele Jahre kaum jemanden interessiert, wie es der weiblichen Hälfte der Bevölkerung geht. Frauen fanden in der Medizin kaum statt. Wenn neue Medikamente erforscht wurden, geschah dies ausschließlich an Männern. Der weibliche Körper mit seinen monatlichen Hormonschwankungen erschien Ärzten für Studien zu kompliziert. Dass Frauen später aber auch mit den nur an Männern getesteten Medikamenten behandelt wurden und ihre Hormone dann ebenfalls zum Tragen kamen? Das wurde nicht als Problem betrachtet.

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:„Hier sind wir Entwicklungsland“

In der Frauengesundheit habe Deutschland Nachholbedarf, sagt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. Im Interview spricht sie auch über Kernfusion für Deutschland, über Sexismus in Forschung und Politik und die Frage, warum sie sich über Outfit-Kommentare wundert.

SZ PlusInterview von Valerie Höhne und Marlene Weiß

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