Plagiatsaffäre:Mensch, Giffey: Ein Bruch, aber nicht das Ende der Karriere

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Plagiatsaffäre: Ein Mensch, dessen Beurteilung nicht vom akademischen Grad abhängen soll: So will sich Franziska Giffey nun im Berliner Wahlkampf darstellen.

Ein Mensch, dessen Beurteilung nicht vom akademischen Grad abhängen soll: So will sich Franziska Giffey nun im Berliner Wahlkampf darstellen.

(Foto: Markus Schreiber/AP)

Der Rücktritt als Bundesministerin ist konsequent, der Schaden groß. Aber es gibt auch gute Gründe, warum ihr das im Rennen um das Rote Rathaus in Berlin nicht zum Nachteil gereichen muss.

Kommentar von Nico Fried, Berlin

Wenn Franziska Giffey zuletzt auf die Diskussion um ihre Dissertation angesprochen wurde, sagte sie gerne: Der Drops ist gelutscht. Damit meinte sie ihre Entscheidung, den Doktortitel einfach nicht mehr zu tragen. Doch ganz weg war der Drops eben noch nicht. Jetzt hat die Familienministerin entschieden, den Rest zu schlucken und ihr Amt aufzugeben, bevor der endgültige Beschluss über die zu erwartende Aberkennung des Titels fällt.

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