MeinungEmmanuel MacronSeine Worte sind groß

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Kommentar von Kathrin Müller-Lancé

Lesezeit: 2 Min.

Wenn ihm das Schicksal der Ukraine so wichtig ist, wie er stets beteuert, sollte sich Emmanuel Macron nicht zu lange Zeit lassen.
Wenn ihm das Schicksal der Ukraine so wichtig ist, wie er stets beteuert, sollte sich Emmanuel Macron nicht zu lange Zeit lassen. LUDOVIC MARIN/AFP

Wenn es um die Unterstützung der Ukraine geht, gibt sich Frankreichs Präsident stets großzügig. Und dann liefert er ein Vierunddreißigstel dessen, was Deutschland liefert.

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Eigentlich hatte Emmanuel Macron in dieser Woche viel vorgehabt. Am Dienstag und Mittwoch sollte er in die Ukraine reisen, erst Odessa besuchen und dann Kiew. Doch Frankreichs Präsident hat seine Reise kurzfristig abgesagt. Offiziell heißt es, der Besuch sei ohnehin nur eine Option gewesen, die Sicherheitslage lasse die Anfahrt nicht zu. Inoffiziell wird gemutmaßt, ob die Absage nicht doch damit zusammenhängt, dass Kiew die bisher von Macron versprochenen Hilfen nicht genügen könnten. "Es herrscht totale Ungewissheit", zitiert das Pariser Wirtschaftsmagazin Challenges einen der Organisatoren der Reise.

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