MeinungFrankreichPlötzlich sollen „Faschos“ und „Antifas“ dasselbe sein. Wie bitte?

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Kommentar von Oliver Meiler

Lesezeit: 2 Min.

Beim Marsch für Quentin Deranque gingen am Wochenende etwa 3500 Personen aus dem rechten Spektrum durch Lyon.
Beim Marsch für Quentin Deranque gingen am Wochenende etwa 3500 Personen aus dem rechten Spektrum durch Lyon. Olivier Chassignole/AFP

Die äußerste Rechte nutzt den gewaltsamen Tod eines jungen Extremisten in Lyon für ihren Kulturkampf. Mit freundlicher Unterstützung aus Italien und den USA.

Instrumentalisierung ist immer perfide, zumal nach einer Tragödie. Aber was war sie doch absehbar gewesen nach dem Tod von Quentin Deranque, einem 23-jährigen französischen Rechtsextremisten in Lyon. Junge Linksextremisten hatten ihn totgeschlagen. Wie genau, das prüft die Justiz. Ermittelt wird wegen des Verdachts auf Mord. Das ist schlimm genug, eine Tragödie eben. Politische Gewalt ist falsch. Immer. Punkt.

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