MeinungPräsidentschaftswahl in FrankreichLe Pen ist die Favoritin. Aber das heißt noch gar nichts

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Kommentar von Oliver Meiler

Lesezeit: 3 Min.

Gerade erst verurteilt worden, da erklärt sie ihre Kandidatur: Marine Le Pen am Dienstagabend im französischen Fernsehen.
Gerade erst verurteilt worden, da erklärt sie ihre Kandidatur: Marine Le Pen am Dienstagabend im französischen Fernsehen. Christian Hartmann/REUTERS

Die Anführerin der extremen Rechten will im kommenden Jahr Präsidentin werden, trotz ihrer Verurteilung. Es ist nicht absehbar, wer sie schlagen könnte – aber auch nicht, wer überhaupt ihre Gegner sein werden.

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Marine Le Pen stellt sich gerne als Protagonistin eines Heldenepos dar, als Kämpferin gegen alle Ungerechtigkeiten und Widrigkeiten dieser Welt, gegen Komplotte. Es ist dies ihre ganz eigene Erzählung, ihr Drama, sie hält Frankreich damit schon eine Weile gefangen. Neulich sagte sie, sie habe eine dicke Haut: Wer sie umbringen wolle, müsse schon ein sehr scharfes Messer mitbringen.

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