Der Horror verdichtet sich: Am 25. September wurden zwei junge Mitarbeiter einer Fernsehproduktionsfirma in Paris auf der Straße mit einem Metzgerbeil angegriffen. Sie machten eine Zigarettenpause vor dem Gebäude, in dem früher die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo gearbeitet hatte. Am 16. Oktober wurde dem Geschichtslehrer Samuel Paty in Conflans-Sainte-Honorine auf offener Straße der Kopf abgetrennt. Paty hatte im Unterricht über Meinungsfreiheit gesprochen und dabei Mohammed-Karikaturen aus Charlie Hebdo gezeigt. An diesem Donnerstag nun wurden in einer Kirche in Nizza drei Menschen mit einem Messer getötet, sechs weitere verletzt. Eine Frau betete, als der Täter ihr die Waffe an den Hals setzte. Diese Morde sind nicht isolierte Taten einzelner Irrer. Sie sind Teil des islamistischen Angriffs auf Frankreich.
Terror in Frankreich:Angriff der Totalitären
Bei einer Messerattacke in der Basilika Notre-Dame in Nizza wurden am Donnerstagmorgen drei Menschen getötet.
(Foto: Getty Images)Die jüngsten Morde sind keine isolierten Taten Irrer. Sondern die Folgen eines Islamismus, der auf Menschenhass baut. Frankreich ist nicht der Provokateur.
Kommentar von Nadia Pantel, Paris
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