MeinungSébastien LecornuMit dem „Budget Frankenstein“ tanzt Paris schon wieder am Abgrund

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Kommentar von Oliver Meiler

Lesezeit: 2 Min.

Der französische Premier Sébastien Lecornu vor dem Hôtel Matignon in Paris, dem Amtssitz des Ministerpräsidenten.
Der französische Premier Sébastien Lecornu vor dem Hôtel Matignon in Paris, dem Amtssitz des Ministerpräsidenten. (Foto: Thomas Samson/via REUTERS)

Wenn dem neuen Staatshaushalt nur ein einziger Abgeordneter zustimmt, wäre das anderswo eine tiefe Regierungskrise. Nicht in Frankreich. Hier ist man Kummer gewohnt.

Zwei Monate und fünfzehn Tage. So lange regiert Sébastien Lecornu schon. Es gibt jetzt ein berühmtes Foto vom französischen Premier, das ihn mit Akten unter dem Arm im Türrahmen seines Büros zeigt, sehr dynamisch, seine ungarische Jagdhündin „Tiga“ vorneweg. „Tigas“ Fell passt farblich gut ins goldene Dekor. Alles aus diesem Bild schreit: Lecornu ist schon ewig da. Und tatsächlich: Zweieinhalb Monate ist ja eine erste Marke in diesen Zeiten der maximalen politischen Konfusion. Die oppositionellen Sozialisten halten ihn im Amt mit ihrer Duldsamkeit. Wie lange wohl noch?

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