MeinungWaffen für die UkrainePutin und seine gigantische Fehleinschätzung

Kommentar von Kurt Kister

Lesezeit: 2 Min.

Das ist die Flugabwehrrakete, von der Deutschland nun 2700 Stück liefert. Das Bild zeigt Soldaten bei einer Übung in Schleswig-Holstein.
Das ist die Flugabwehrrakete, von der Deutschland nun 2700 Stück liefert. Das Bild zeigt Soldaten bei einer Übung in Schleswig-Holstein. Michael Mandt/dpa

Mit seinem Angriff auf die Ukraine hat der russische Präsident die nahezu vollständige internationale Ächtung seines Landes erreicht. Und dass Deutschland nun Flugabwehrraketen liefert, ist keine Eskalation, sondern Hilfe zur Gegenwehr.

Vor gut 30 Jahren übernahm die Bundeswehr die Nationale Volksarmee der DDR. Zu der sehr speziellen Konkursmasse gehörte auch ein großes Arsenal von Waffen und militärischer Ausrüstung. Das Meiste wurde verschrottet, verkauft oder als sogenannte Ausrüstungshilfe weitergegeben. Einiges behielt die Bundeswehr in ihren Depots, zum Beispiel Tausende Flugabwehrraketen des Typs Strela. Die werden von der Schulter aus abgefeuert, sie sind eine Art Bazooka gegen Flugziele. So wie es jetzt aussieht, werden demnächst Ukrainer mit Ex-DDR-Raketen auf russische Flugzeuge oder Helikopter schießen.

Zur SZ-Startseite

MeinungKrieg in der Ukraine
:Gegen die Angst

SZ PlusKommentar von Kia Vahland
Portrait undefined Kia Vahland

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: