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Kommentar von Florian Hassel

Lesezeit: 2 Min.

Mit Stacheldraht hat Polen seine Grenze zu Belarus bisher gesichert. Jetzt soll eine Mauer folgen.
Mit Stacheldraht hat Polen seine Grenze zu Belarus bisher gesichert. Jetzt soll eine Mauer folgen.
Leonid Shcheglov/dpa

Lukaschenko will sich rächen und Putin sowieso: Tausende Flüchtende drängen sich in Belarus und wollen weiter über die Grenze nach Polen. Das kann Europa nicht tatenlos hinnehmen.

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Gut fünf Monate ist es her, dass Alexander Lukaschenko ein Ryan-Air-Flugzeug mit einem Dissidenten zur Landung zwang - und die EU daraufhin ein Flugverbot für die belarussische Fluggesellschaft verhängte. Nur Tage später - am 26. Mai - kündigte Lukaschenko an, nun dürfe der Westen die Arbeit von Belarus erledigen: Drogentransporte und Migranten auf ihrem Weg in die EU zu stoppen.

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Flüchtlinge
:Wo, bitte, ist Europa?

Belarus schickt sie weiter, Polen schickt sie zurück: Seit Wochen irren Flüchtlinge wie Abdi Fatah durch das Grenzgebiet. Lukaschenko stoppt sie nicht, er lässt sie sogar noch hinfahren. Eine Geschichte über Menschen, die niemand will.

SZ PlusVon Florian Hassel

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