MeinungFinnlandEin Versöhner wird der nächste Präsident

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Kommentar von Alex Rühle

Lesezeit: 1 Min.

Einer von ihnen wird der neue Präsident: Ex-Außenminister Pekka Haavisto (links) oder Ex-Premier Alexander Stubb.
Einer von ihnen wird der neue Präsident: Ex-Außenminister Pekka Haavisto (links) oder Ex-Premier Alexander Stubb.
MARKKU ULANDER/AFP

Das Wahlvolk hat einem spalterischen Rechtspopulisten widerstanden - und schickt zwei rechtschaffene Demokraten in die Stichwahl in zwei Wochen.

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Die innere Gefahr ist gebannt; bleibt die von außen, aus dem Osten: Die Finnen haben am vergangenen Sonntag im ersten Durchgang der Präsidentschaftswahlen den spalterischen Sirenengesängen eines Rechtspopulisten widerstanden und stattdessen zwei außenpolitisch sehr erfahrene Kandidaten in die Stichwahl geschickt: Alexander Stubb von der konservativen Regierungspartei, der schon im EU-Parlament saß, Außen-, Finanz- und Europaminister war und auch ein Jahr das Amt des Premiers bekleidete, kam auf 27,2 Prozent. Der Grüne Pekka Haavisto, der einst als Außenminister den Nato-Beitritt seines Landes mit vorangetrieben hatte, lag nur eineinhalb Prozent hinter ihm.

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