Internationale Beziehungen:Das Konzept der feministischen Außenpolitik hat eine Schwäche

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Keine Angst vor dem Begriff Feminismus: Außenministerin Annalena Baerbock von den Grünen und Entwicklungsministerin Svenja Schulze von der SPD. (Foto: IMAGO/IMAGO/Political-Moments)

Die Leitlinien, die Annalena Baerbock und Svenja Schulze vorgestellt haben, sind so simpel, dass sich eigentlich niemand über sie aufregen kann. Ob es sich umsetzen lässt, das muss die Bundesregierung nun zeigen.

Kommentar von Angelika Slavik

Es gibt nicht viele Adjektive, die so starke Emotionen auslösen wie das Wort "feministisch". Das liegt nicht zuletzt daran, dass Feminismus heute als Etikett auf bisweilen sehr unterschiedlichen Grundhaltungen klebt. Auf diesen Begriff gibt es kein Copyright. Deshalb findet fast jede und jeder einen Grund, sich über den Feminismus der anderen aufzuregen.

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Bundesregierung
:Feministische Außenpolitik: Baerbock und Schulze stellen Leitlinien vor

Die beiden Ministerinnen wollen die Vormachtstellung von Männern überwinden und die Rechte von Frauen stärken. "Klar ist dabei auch: Feminismus ist kein Zauberstab", sagt Baerbock.

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