MeinungNeuer US-Notenbank-ChefKann sich Trumps Mann gegen Trumps Begehr wehren? Will er es überhaupt?

Portrait undefined Alexander Mühlauer

Kommentar von Alexander Mühlauer

Lesezeit: 1 Min.

Kevin Warsh war der Wunschkandidat von US-Präsident Donald Trump. Wird er auch zu seinem Erfüllungsgehilfen?
Kevin Warsh war der Wunschkandidat von US-Präsident Donald Trump. Wird er auch zu seinem Erfüllungsgehilfen? Kevin Lamarque/REUTERS

Ein falscher Schritt der Fed und die Inflation geriete außer Kontrolle. Kevin Warsh muss erst noch zeigen, ob er es versteht, die Unabhängigkeit der Notenbank zu bewahren. Oder ob er eine riskante Wette eingeht.

SZ bei Google bevorzugen

Dass ein Präsident, Premierminister oder Kanzler gerne das Sagen über die Notenbank seines Landes hätte, ist an sich nicht neu. Dieses Begehr gab es in der Geschichte vieler Staaten immer wieder, es ist ja auch verlockend, auf Befehl Geld drucken zu lassen. Zumeist, auch das lehrt die Geschichte, ging das allerdings nicht gut aus – die Inflation geriet außer Kontrolle. Allein deshalb ist die Unabhängigkeit von Notenbanken ein schützenswertes Gut. Genau diese Unabhängigkeit ist in den USA nun bedroht. Ausgerechnet dort, wo die bedeutendste Notenbank der Welt ihren Sitz hat, die Federal Reserve.

Zur SZ-Startseite

Neuer Fed-Chef Kevin Warsh
:Hat er den Mut, Trump zu widersprechen?

Er ist der Wunschkandidat des US-Präsidenten: Kevin Warsh leitet nun die mächtigste Notenbank der Welt. Trump will, dass er die Zinsen senkt – doch so einfach ist das nicht.

Von Ann-Kathrin Nezik

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: