MeinungWahlenMerz hat die FDP zu früh totgesagt

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Kommentar von Bastian Brinkmann

Lesezeit: 1 Min.

FDP-Chef Christian Dürr muss jetzt kämpfen, wenn er im Amt bleiben will.
FDP-Chef Christian Dürr muss jetzt kämpfen, wenn er im Amt bleiben will. Lisi Niesner/Reuters

Trotz des Debakels der Liberalen in Baden-Württemberg bleibt der Parteivorsitzende im Amt – und er wie auch seine Partei haben Überlebenschancen.

Niemand kann jetzt die Ergebnisse der Bundestagswahl 2029 vorhersagen, auch nicht der Bundeskanzler. CDU-Chef Friedrich Merz hat die FDP zu früh eingesargt. „Sie wird keine Rolle mehr spielen!“, rief er der liberalen Partei nach ihrer Niederlage in Baden-Württemberg hinterher. Aber da sprach nicht Merz, der Politanalyst, sondern Merz, der Wahlkämpfer in Rheinland-Pfalz. Merz forderte die FDP-Anhänger auf, bei der in wenigen Tagen anstehenden Landtagswahl lieber die CDU zu unterstützen als die chancenlosen Liberalen. Das ist plump. Dumm nur für die FDP: Plump wird funktionieren.

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