Podcast „Ist das gerecht?“Trump und die AfD als „Faschisten“ zu bezeichnen, ist mindestens problematisch

Eva von Redecker wurde in Kiel geboren und lebt heute als Philosophin und freie Autorin im ländlichen Brandenburg.
Eva von Redecker wurde in Kiel geboren und lebt heute als Philosophin und freie Autorin im ländlichen Brandenburg. Sophie Brand /S. Fischer Verlag
  • In Deutschland gilt der Begriff Faschismus schnell als zu scharf, als Keule, als Übertreibung. Es wird viel über den Faschismus gesprochen, aber kaum darüber, was er eigentlich bezeichnet.
  • Die Philosophin Eva von Redecker hält das für einen Fehler. In ihrem neuen Buch „Der Drang nach Härte" argumentiert sie, dass wir heute zu oft auf die eindeutigen Symbole, das Hakenkreuz und das Hitlerbärtchen warten.
  • Ist es also soweit, dass wir dieses harte, schmutzige Wort verwenden sollten, weil alle bisherigen weniger harten Worte vor dieser neuen Realität versagen? Im Gespräch mit Ronen Steinke erklärt Eva von Redecker, was den neuen Faschismus ausmacht, warum wir ihn so schwer erkennen – und was eine Gesellschaft braucht, um standhaft zu bleiben.
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Ronen Steinke spricht mit der Philosophin Eva von Redecker darüber, wieso sie künftig dennoch schärfere Worte wählen will. Warum Populismus so gut funktioniert – und wie wir da rauskommen.

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In Deutschland gilt der Begriff Faschismus schnell als zu scharf, als Keule, als Übertreibung. Es wird viel über den Faschismus gesprochen, aber kaum darüber, was er eigentlich bezeichnet.

Die Philosophin Eva von Redecker hält das für einen Fehler. In ihrem neuen Buch „Der Drang nach Härte" argumentiert sie, dass wir heute zu oft auf die eindeutigen Symbole, das Hakenkreuz und das Hitlerbärtchen warten.

Ist es also soweit, dass wir dieses harte Wort verwenden sollten, weil weniger harte Worte vor dieser neuen Realität versagen? Im Gespräch mit Ronen Steinke erklärt Eva von Redecker, was aus ihrer Sicht den neuen Faschismus ausmacht, warum wir ihn so schwer erkennen – und was eine Gesellschaft braucht, um standhaft zu bleiben.

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Jeden zweiten Freitag erscheint eine Folge von „Ist das gerecht?“. Alle Folgen jetzt mit SZ Plus hören auf SZ.de oder auf Spotify.

Host: Ronen Steinke 
Redaktion: Annabell Burkhardt
Produktion: Carolin Lenk

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