MeinungFachkräftemangelEs braucht echte Wertschätzung für die „Silver Worker“

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Kommentar von Kerstin Bund

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Handwerker gehen aus gesundheitlichen Gründen oft vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters in Ruhestand. Konzerne hingegen drängen ältere Arbeitnehmer oft früher hinaus.
Handwerker gehen aus gesundheitlichen Gründen oft vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters in Ruhestand. Konzerne hingegen drängen ältere Arbeitnehmer oft früher hinaus. Jan Woitas/dpa

Während über Frauen in Teilzeitarbeit gestritten wird, spricht kaum jemand über das unangetastete Potenzial auf dem Arbeitsmarkt: die über 60-Jährigen. Viele von ihnen könnten – und würden – länger arbeiten.

In den kommenden 15 Jahren könnten sieben Millionen Arbeitskräfte fehlen, wenn die Babyboomer nach und nach in Rente gehen. Sieben Millionen. Das ist keine statistische Fußnote, das ist ein demografisches Fass ohne Boden. Die Frage ist natürlich, wer all diese Hilfskräfte und Fachleute eigentlich mal ersetzen soll.

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Debatte über längere Arbeitszeiten
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Während Teile der CDU vor ihrem Parteitag noch über „Lifestyle-Teilzeit“ diskutieren, sind sich Ökonomen längst einig, was tatsächlich zu mehr Erwerbsarbeit führen würde. Und das steht ziemlich quer zu einigen Positionen der Union.

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