Viele Betroffene sexuellen Missbrauchs erzählen dies übereinstimmend: Nach dem Missbrauch selbst schlägt die zweite, tiefe Wunde das Nicht-Handeln der Verantwortlichen danach. Dass ihnen nicht geglaubt wird, dass ihnen nicht zugehört wird, dass sie abgewimmelt werden, beschämt werden, als „traumatisiert“ abgestempelt, dass niemand Verantwortung übernimmt, dass ihnen keine Gerechtigkeit widerfährt.
MeinungProtestanten Ein paar Fürbitten werden nicht genügen

Kommentar von Annette Zoch
Lesezeit: 2 Min.

In der evangelischen Landeskirche Hannover fühlen sich von sexuellem Missbrauch Betroffene abgewimmelt. Was stattdessen nötig wäre.
