MeinungGlauben:Wo Krieg aufhört und Frieden anfängt

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Kolumne von Heribert Prantl

Lesezeit: 4 Min.

Ukrainische Soldaten bei einer Übung im November 2025. Seit fast vier Jahren wehrt sich das Land gegen die Angriffe Russlands.
Ukrainische Soldaten bei einer Übung im November 2025. Seit fast vier Jahren wehrt sich das Land gegen die Angriffe Russlands. (Foto: Anatolii Lysianskyi/Ukrainian 12)

Die evangelische Kirche diskutiert angesichts des Konflikts in der Ukraine über ihre Ethik und die Grenzen des Gewaltverzichts. Es geht um die Kraft der Hoffnung.

Kriegstreiber und Kraft zum Frieden: Glaube und Religion waren und sind in Gegenwart und Geschichte beides. Religion ist bis heute oft Schmiermittel für den Krieg, siehe die russisch-orthodoxe Kirche; sie so zu missbrauchen ist eine Todsünde. Religion kann, soll und muss eine Lehrmeisterin für den Frieden sein. Das ist ihre Aufgabe, das ist der Seinsgrund von Religion. Die Kirchen in Deutschland haben das unter dem Eindruck der Gräuel zweier Weltkriege mühsam, aber deutlich erkannt. Aber diese Erkenntnis muss gelehrt und gelebt, gepredigt und geglaubt werden und zwar inmitten der Kriege und Bedrohungen im Jahr 2025.

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