MeinungMigrationDer Streit zwischen Italien und Deutschland ist eigentlich keiner

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Kommentar von Elisa Britzelmeier

Lesezeit: 2 Min.

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, ihr Stellvertreter Matteo Salvini und Innenminister Matteo Piantedosi nebeneinander bei einer Sitzung im April. Eine gemeinsame Position zum Asyl haben sie derzeit offensichtlich nicht.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, ihr Stellvertreter Matteo Salvini und Innenminister Matteo Piantedosi nebeneinander bei einer Sitzung im April. Eine gemeinsame Position zum Asyl haben sie derzeit offensichtlich nicht.
Alessandra Tarantino/AP/dpa

Vizeregierungschef Salvini will keine Asylbewerber zurücknehmen. Dabei hat er vergessen: Er ist nicht mehr Innenminister, und weder Ministerpräsidentin Meloni noch Bundeskanzler Merz wollen darüber reden.

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Deutschland und Italien führen gerade eine Geisterdebatte. Seit Wochen geht es hin und her, Berlin will Geflüchtete nach Italien zurückschicken, Rom weigert sich und verschärft den Ton gegen deutsche Hilfsorganisationen. Altbekannte Streitpunkte, die längst begraben zu sein schienen. Und sich nun doch als ziemlich untot erweisen.

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