Ja, ein Fünkchen Genugtuung blitzt schon auf, wenn man mit Griechen oder Spanierinnen derzeit über Europa spricht. Denn es ist, als hätte jemand die alten europäischen Wachstumsdaten gewaschen, geschleudert und danach noch auf links gedreht. Während der Euro-Krise und noch lange danach waren einige südliche Länder die Sorgenkinder des Kontinents. Hohe Verschuldung, wenig Wachstum, teils Schrumpfen. Nun ist es eine andere Region, die wirtschaftspolitisch in den Fokus gerät, über die man raunt auf Treffen wie dem der Notenbanker und Ökonomen im portugiesischen Sintra in dieser Woche. Es geht um das Zentrum Europas: Frankreich und Deutschland.
MeinungEuropaDie Mitte hält nicht stand

Kommentar von Lisa Nienhaus
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Bereit zum Export stehen diese Hybrid- und E-Autos am Terminal des chinesischen Hafens Taicang. Auf solche Autos erhebt die EU nun Strafzölle – was aber wirtschaftlich gesehen nicht unbedingt eine gute Idee ist.
dpa/dpaAuf einmal sind Frankreich und Deutschland die Sorgenkinder der EU. Abschottung mit Zöllen ist jedoch das falsche Mittel. Die Hoffnung liegt anderswo.
