Wahlen:Europa und sein Kampf mit den Dämonen

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Vorgeführt bei einer Demo im Mai von spanischen EU-Aktivisten: die Nationalisten Marine Le Pen (Frankreich), Mateusz Morawiecki (Polen) Santiago Abascal (Spanien), Viktor Orbán (Ungarn) und Giorgia Meloni (Italien). (Foto: AN/AP)

Der Nationalismus ist der größte Feind der EU – und er gewinnt wieder an Kraft. Wohlstand und Sicherheit in Europa wird es weiterhin nur geben, wenn die Staaten der populistischen Verlockung widerstehen.

Kommentar von Stefan Kornelius

Zwei Versprechungen waren es, die Europa lange größer und stärker werden ließen: Die Gemeinschaft der Staaten würde immer mehr Wohlstand und Stabilität bringen. Der Markt, der Euro, der Frieden und über all dem das gemeinsame Recht – das war für jeden halbwegs politisch denkenden Menschen ein gutes Angebot. Wer die jahrhundertealte kriegerische Vergangenheit der Völker Europas in den Knochen spürt, der konnte es nicht ausschlagen.

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