Immer wenn die EU-Regierungen feststellen, dass ihre Union nicht ganz so toll mit der schwierigen Welt da draußen zurechtkommt, machen sich die Redenschreiber an die Arbeit. Die schreiben dann für einen Regierungschef oder Minister eine Rede, in der „Reformen“ gefordert werden, manchmal auch „tiefgreifende Reformen“ oder – wenn es eine Grundsatzrede sein soll – „grundlegende Reformen“.
MeinungEuropaDas Prinzip der Einstimmigkeit ist keine Schwäche, sondern eine Stärke der EU

Kommentar von Hubert Wetzel
Lesezeit: 3 Min.

Ja, Viktor Orbán hat die Union allzu oft mit seinem Veto erpresst. Ist es also höchste Zeit, diesen „Konstruktionsfehler“ zu beseitigen? Auf keinen Fall, aus drei gewichtigen Gründen.
